Über die Kampagne

Desinformation, Propaganda und “Fake News” hat es schon immer gegeben. Aber warum sollten wir uns darüber überhaupt Sorgen machen?

Was sie heute anders ist, ist ihre schnelle Verbreitung und globale Reichweite. Die Verbreitung falscher Informationen wird von den Gegnern der Freiheit absichtlich als Waffe eingesetzt. Sie wird benutzt, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in demokratische und staatliche Institutionen sowie die Medien zu mindern und soziale Spaltung, Ressentiments und Ängste zu verstärken.

Die Kampagne FreedomFightsFake ermutigt Bürgerinnen und Bürger rund um den Globus, sich kritisch mit dem Thema Desinformation auseinanderzusetzen.

Wie können wir erkennen, welche Behauptungen (absichtlich) falsch sind?
Auf welche Weise können wir dem globalen Phänomen der Desinformation begegnen?
Wie steht es um die Medienfreiheit in der Welt und wie können wir sie stärken?

Begeben Sie sich mit uns auf die Suche nach Antworten unter und lassen Sie uns gemeinsam gegen Desinformation vorgehen!

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Die sozialen Medien machen aus 5G eine unsichtbare Bedrohung

Mitte Mai löste ein Video mit einer provokanten Botschaft einen weiteren Wirbelsturm in den sozialen Medien aus. Die einminütige Aufnahme zeigt einen Mann in Schutzkleidung, der neben einem Telekommunikationsmast steht. Er erklärt, er sei Ingenieur und habe in den letzten Wochen in ganz Großbritannien 5G-Anlagen installiert.

Dann macht der Autor des Videos eine scheinbar sensationelle Enthüllung. Der Mann richtet die Kamera auf seine Hand, in der er eine Platine mit einer Gravur in der oberen Ecke hält.

„Schaut her, das ist ein Teil des [Kraftausdruck] 5G-Einbausatzes“, erklärt er. „Und da steht COV-19 drauf.“

Der Clip erregte sofort die Aufmerksamkeit der Nutzer – nicht nur in Großbritannien, sondern in ganz Europa. Innerhalb weniger Tage nach seiner Veröffentlichung wurde er zehntausende Male auf Plattformen wie YouTube und Instagram angesehen. Einige halten das Video für einen unwiderlegbaren Beweis für die Verbindung zwischen der 5G-Technologie und der COVID-19-Pandemie.

Doch die Befürworter dieser Theorie wurden wieder einmal enttäuscht. Die Platine in den Händen des Mannes ist nicht Teil eines 5G-Einbausatzes. Laut Reuters stammt sie aus einem alten Fernseher. Auch die eingravierte Inschrift wurde nach Angaben der Agentur erst später hinzugefügt. Aber auch die Entkräftung einer weiteren sensationellen Falschmeldung konnte eine der populärsten Verschwörungen im Zusammenhang mit der globalen Gesundheitskrise nicht stoppen.

Seit Monaten kursieren im Netz Gerüchte, dass der schrittweise Aufbau von 5G-Netzen in Europa, Asien, Australien und den Vereinigten Staaten zur Ausbreitung von COVID-19 beigetragen hat, einer Krankheit, die inzwischen mehr als 10 Millionen Menschen infiziert bzw. gesundheitlich beeinträchtigt und mehr als 500.000 von ihnen getötet hat (Stand: Montag, 29. Juni). Die Gegner dieser Technologie glauben nicht nur, dass sie die Pandemie verschlimmert hat, indem sie das Immunsystem der Menschen geschwächt hat, sondern auch, dass 5G es dem Coronavirus erst ermöglicht, sich durch die Luft zu verbreiten.

Trotz der Bemühungen von Regierungen, Gesundheitsexperten und Medien, solche Mythen zu widerlegen, wächst das öffentliche Misstrauen gegenüber 5G-Netzen weiter. So haben unbegründete Behauptungen über ihre angeblich tödlichen Nebenwirkungen zu Protesten, Skandalen und Vandalismus an Mobilfunkmastengeführt.

Was ist 5G und gefährdet es unsere Gesundheit?

Die kabellose Technologie der fünften Generation oder auch 5G verspricht, die digitale Revolution und die Einführung verschiedener intelligenter Geräte in unseren Alltag zu beschleunigen.

Im Vergleich zu ihrer Vorgängerin 4G ermöglicht sie einen wesentlich schnelleren Datenaustausch. Langfristig werden sich hohe Geschwindigkeiten aller Wahrscheinlichkeit nach auf die Entwicklung von Innovationen wie autonome Autos sowie auf die Modernisierung der städtischen Umwelt, des Gesundheitswesens und anderer Schlüsselsektoren auswirken. Dies sind einige der Hauptargumente für 5G aus der Sicht vieler Unternehmen und der Endnutzer. So soll es damit bald möglich werden, Spielfilme oder ganze Serienstaffeln in weniger als einer Minute herunterzuladen.

Der Aufbau von 5G-Infrastrukturen läuft bereits seit mehreren Jahren in verschiedenen Städten auf der ganzen Welt. Führende Mobilfunkanbieter und Telefonhersteller bieten den Dienst seit 2019 an. Die Netzwerkinfrastruktur ist jedoch bei Weitem noch nicht für die neue Technologie bereit. Zum jetzigen Zeitpunkt ist 5G nach wie vor ein Luxus und keine allgemein zugängliche Innovation. Unterdessen führen Diskussionen über diese Technologie im medialen Raum oft dazu, dass man die Öffentlichkeit mit mehr Fragen als Antworten zurücklässt. Bereits lange vor dem Auftreten des neuartigen Coronavirus eskalierte diese Verwirrung zu Bedenken, dass 5G lebensbedrohliche Risiken birgt.

Einer der ersten Mythen über die schädlichen Auswirkungen von 5G stammt vom November 2018, als die Verfasserin des Blogs Health Nut News, Erin Elizabeth, die Technologie für den mysteriösen Tod von 300 Vögeln in Den Haag (Niederlande) verantwortlich machte. Sie behauptete, dass das Vogelsterben im Laufe von 5G-Tests aufgetreten sei, obwohl in der Region zum Zeitpunkt dieses Vorfalls überhaupt keine durchgeführt worden waren. Die Autorin verwies auf eine Reihe von Publikationen des niederländischen „UFO-Forschers“ John Kuhles, einem Wortführer der internationalen Bewegung gegen 5G.

Die Verschwörungstheorien von Kuhles, darunter auch diese, wurden durch Faktenprüfungen von Websites wie Snopes als Lügen entlarvt. Gerüchte über die tödliche Wirkung der Mobilfunktechnologie sind keineswegs ein neues Phänomen, vielmehr sind sie mit der Aufrüstung jeder früheren Generation von Mobilfunknetzen seit 2G einhergegangen.

5G stellt einen großen Fortschritt in Bezug auf die verwendeten Frequenzen dar, von 3,5 GHz bis zu 26 GHz und höher. Je höher die Frequenz der Welle, desto kürzer ihre Wellenlänge. Und je kürzer die Wellenlänge, desto mehr ihrer Energie wird auf ihrem Weg absorbiert. Das bedeutet, dass sie über kürzere Entfernungen nachlässt. Aus diesem Grund erfordert die Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen, zuverlässigen 5G-Abdeckung die Installation von erheblich mehr Antennen als bei früheren Generationen.

Diese Merkmale der 5G-Technologie haben die Befürchtungen ihrer Kritiker geschürt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt jedoch, dass in zahlreichen Studien keinerlei negative Auswirkungen der drahtlosen Technologie auf die menschliche Gesundheit festgestellt wurden. Es stimmt, dass nur sehr wenige Experimente zu 5G durchgeführt wurden, auf der anderen Seite haben Wissenschaftler keinerlei Grund, andere Ergebnisse zu erwarten. Die Position der WHO wurde auch durch das Internationale Komitee zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICPD) gestärkt, das kürzlich seine empfohlenen Grenzwerte in Übereinstimmung mit 5G aktualisiert hat.

Nichtsdestotrotz kursieren im Internet weiterhin falsche Meldungen, in denen behauptet wird, dass die Technologie mehrere schwere Krankheiten, darunter Krebs, Autismus, Alzheimer und Sterilität, verursachen kann. Zu Beginn des Jahres wurde dieser Liste das Coronavirus hinzugefügt.

Gerüchte während einer Pandemie

Im Januar, einen Monat bevor die ersten COVID-19-Fälle in westlichen Ländern erfasst wurden, veröffentlichte die belgische Zeitung Het Laatste Nieuws ein Interview mit dem Arzt Kris van Kerckhoven. In dem Artikel mit der Überschrift „5G ist lebensbedrohlich und niemand weiß es“ deutet Van Kerckhoven nicht nur an, dass die Technologie gefährlich ist, sondern auch, dass sie mit dem neuen Virus in Verbindung steht. Nach Angaben der britischen Tageszeitung Guardian ist dies der erste Fall einer offiziellen Spekulation, dass 5G die Pandemie verschlimmern könnte. Die Zeitung entfernte den Artikel, aber das Gerücht verbreitete sich schnell und entfachte einen perfekten Sturm an Falschinformation.

Schon vor dem Interview mit Van Kerckhoven kursierten im Internet gelegentlich Behauptungen, 5G stehe mit der Infektionskrankheit in Zusammenhang. Hauptgrund dafür ist, dass sowohl das Coronavirus als auch die Technologie aus China stammt. Zignal Labs, ein amerikanisches Unternehmen für die Analyse von Online-Inhalten, hat einen Twitter-Post vom 19. Januar ausgemacht – der drei Tage vor der Erklärung des belgischen Arztes datiert – der COVID-19 mit dem schrittweisen Aufbau eines 5G-Netzes in Wuhan in Verbindung bringt.

Wuhan ist der Ort, der als „Ground Zero“ der Infektion angesehen wird. Diesen Zufall machten sich die 5G-Gegner sofort zunutze, um Panik zu verbreiten. Wuhan ist aber bei Weitem nicht die einzige chinesische Stadt mit 5G-Abdeckung. Bereits im Herbst 2019 berichtete Reuters, dass Peking, Shanghai, Guangzhou und Hangzhou ebenfalls Teil des Netzwerks sind und dass Ausbau der Anlagen bis Ende des Jahres in weiteren 50 Städten vorgesehen ist. Aber zu spät. Der Geist (der Falschinformationen) war bereits aus der Flasche entwischt.

Es gibt zahllose Theorien über einen „spezifischen“ Zusammenhang zwischen der Pandemie und 5G. Eine der populärsten besagt, dass 5G dem Coronavirus beim Eindringen in den Körper hilft, indem es seine Temperatur erhöht und das Immunsystem schwächt. Andere Mitglieder der Anti-5G-Bewegung sagen, dass die Strahlenbelastung zu trockenem Husten, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Verlust des Geruchssinns und anderen Symptomen von COVID-19 führt. Keine dieser Behauptungen ist wahr. Der Kontakt mit drahtloser Technologie könnte die Haut unter bestimmten Bedingungen erwärmen, jedoch nicht bei einer normalen Verwendung. Und Behauptungen über katastrophale Auswirkungen auf die Gesundheit der Verbraucher sind schlichtweg falsch.

Einige Skeptiker gehen in ihren Mutmaßungen sogar noch weiter. Ihrer Ansicht nach nutzt das Coronavirus das 5G-Signal, um sich auf der ganzen Welt zu verbreiten. Diese Verschwörungstheorie entbehrt jeder Logik, da eine solche Interaktion zwischen einem biologischen Wirkstoff und Radiowellen in der Praxis unmöglich ist. Wie Tom Warren von der Online-Publikation The Verge erklärt, gibt es nur einen einzigen Virustyp, der auf diese Weise übertragen wird – Computerviren. Mobile Geräte können durchaus COVID-19 übertragen – wenn sie nicht desinfiziert sind und der Benutzer sie nahe an sein Gesicht hält. Darin unterscheiden sie sich jedoch nicht von jeder anderen physischen Oberfläche.

Innerhalb weniger Wochen nahmen die Mythen, die das Coronavirus mit dem 5G-Virus verbinden, exponentiell zu, fast so schnell, wie sich das Virus selbst verbreitet hat. Laut einer von Vox zitierten Studie von Zignal Labs war dies Mitte April die zweitpopulärste Verschwörungstheorie über COVID-19 in den sozialen Medien, lediglich übertroffen durch die Gerüchte, dass Bill Gates den Virus selbst entwickelt hat.

Es waren diese Plattformen, die laut einer neuen Studie zu Twitter-Posts während eines einwöchigen Zeitraums von Ende März bis Anfang April die Hauptquelle für Falschinformationen waren. „Der Ausgangspunkt dieser Theorie zeigt die transnationale Dimension der neuen Medienlandschaft und die Art und Weise, wie sich Falschmeldungen und Verschwörungstheorien verbreiten“, schrieben die Studienautoren im Journal of Medical Internet Research.

Währenddessen in Bulgarien

Es überrascht nicht, dass auch Bulgarien von der Panik im Zusammenhang mit der globalen Umstellung auf 5G betroffen war, obwohl sich der Aufbau eines solchen Netzes in diesem Land noch im Anfangsstadium befindet. Im April startete das Bulgarische Nationalfernsehen, BNT, eine Sendung mit dem Titel „Fragen Sie BNT“. Der öffentlich-rechtliche Rundfunkkanal versprach den Zuschauern, sich mithilfe seines neuen Projekts aktiv an der Diskussion über aktuelle Themen beteiligen zu können. Dazu wurden sie aufgefordert, Fragen an Experten zu senden, die diese im Studio beantworten sollten. In der zweiten Episode der Sendung ging es vor allem um die Frage, ob 5G die Gesundheit der Verbraucher gefährdet oder nicht. Auf Facebook äußerten einige Nutzer Bedenken, dass hochfrequente Strahlung zu Vogelsterben führt. Andere kritisierten die übereilte Einführung der Technologie und fragten, wer überhaupt 5G braucht, wenn es so viele Risiken birgt. Die Gäste im Studio, der Journalist Asen Grigorov und der Radiologe Dr. Marin Petkov, taten ihr Bestes, um die Lage zu entschärfen, indem sie betonten, dass nichtionisierende Strahlung keine Gefahr für Mensch und Umwelt darstelle. Doch selbst ihr Fachwissen reichte nicht aus, um die Meinung der meisten Skeptiker unter den Zuschauern zu ändern.

Auch einen Monat später ist die Diskussion über das Mobilfunknetz der fünften Generation eines der brisantesten Themen in der kurzen Geschichte von „Fragen Sie BNT“. Das starke Interesse an diesem Thema und seine Verbreitung über das nationale Fernsehen zeigen den Einfluss der internationalen Bewegung gegen 5G auf einen bedeutenden Teil der bulgarischen Gesellschaft. Spekulationen über die negativen Auswirkungen der Technologie nehmen zu, und das, obwohl wir noch nicht einmal ein funktionierendes 5G-Netz haben, wie Radio Free Europe berichtete.

Eine Schlüsselrolle im bulgarischen Protest gegen die Innovation spielt die Facebook-Gruppe Stop5G Bulgaria(„Stoppt 5G in Bulgarien“). Diese im April 2019 gegründete Vereinigung ist Teil einer ganzen Reihe von Gemeinschaften in verschiedenen Ländern, die, wie der Name schon sagt, gegründet wurden, um gegen 5G zu protestieren. Die bulgarische Gruppe hat über 78.000 Mitglieder. Die Administratoren der Gruppe verweisen die Nutzer auf eine Petition, in der „ein sofortiger Stopp des 5G-Netzes und eine formelle Studie unabhängiger Experten über die negativen Auswirkungen von 5G-Funkwellen“ gefordert wird. Die beiliegenden Ausführungen sind gespickt mit unbegründeten Andeutungen, dass hochfrequente Strahlung tödliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier haben kann. Mit der Petition wurden bereits um die 30.000 Unterschriften gesammelt.

Unter den Argumenten gegen 5G in Bulgarien wird die angebliche Verbindung zwischen der Technologie und dem Coronavirus nicht erwähnt. In Bulgarien sind Kommentare von Menschen, die diese Verschwörungstheorie unterstützen, allerdings immer noch relativ selten. Die Hauptsorge der Verbraucher scheint zu sein, dass die Strahlenbelastung das Immunsystem schwächt und Krebs verursachen kann. Dennoch nutzt die Bewegung die Pandemie, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.

Mit seinen Aktionen zog Stop5G Bulgaria die Aufmerksamkeit der Ombudsfrau Diana Kovacheva und von Pencho Milkov, Bürgermeister von Ruse, einer Stadt an der Donau, auf sich. Beide sagten, sie unterstützten die öffentliche Diskussion über die Auswirkungen der Einführung von 5G. Milkov teilte sogar mit, dass er eine Anfrage an die Geschäftsleitung der drei Mobilfunkanbieter – Vivacom, A1 und Telenor – geschickt habe, um zu erfahren, ob ein solches Netz in der Region aufgebaut wird. Einige sahen seinen Schritt als eine Handlung im öffentlichen Interesse an. Andere beschuldigten Milkov, er würde die unbegründeten Bedenken der Bewohner von Ruse für politische Zwecke ausnutzen. Unterdessen gab das Verkehrsministerium eine Erklärung heraus, in der es den Bulgaren versicherte, dass das Land einige der höchsten Standards in Europa hinsichtlich des Schutzes vor potenziell schädlichen elektromagnetischen Wellen anwendet.

Bislang wurde die Unzufriedenheit mit 5G in Bulgarien hauptsächlich über das Internet zum Ausdruck gebracht. Zu Vandalismusakten wie in Großbritannien, den Niederlanden, Irland, Zypern und mehreren anderen europäischen Ländern ist es bis dato nicht gekommen. Je näher wir einem voll funktionsfähigen 5G-Net allerdings kommen und die weitere Verbreitung von Falschinformationen vorausgesetzt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass solche Vorfälle auch hier möglich sind.

Anfang Juni protestierten Bürger in Sofia und Ruse gegen die übereilte Einführung der neuen Technologie. Im Gegensatz zu den Beschwerden auf Facebook war die Zahl der Teilnehmer an diesen Demonstrationen jedoch sehr gering.

Nach Angaben der Mobilfunkbetreiber wird das Land in naher Zukunft kein Mobilfunknetz der fünften Generation bekommen. Dies hindert einige Bulgaren jedoch nicht daran zu glauben, dass die „Bedrohung“ unmittelbar bevorsteht. Um dem entgegenzuwirken, wird die Anti-5G-Bewegung sowohl online als auch aktiv. Diese unbegründete Panikmache lenkt nicht nur die gesellschaftliche Energie und die öffentliche Debatte in den Bereich der Irrationalität ab, sondern ebnet auch den Weg dafür, dass sie zu einem weiteren politisch brisanten Thema wird und als effizientes Instrument der öffentlichen Verunsicherung dient.