Über die Kampagne

Desinformation, Propaganda und “Fake News” hat es schon immer gegeben. Aber warum sollten wir uns darüber überhaupt Sorgen machen?

Was sie heute anders ist, ist ihre schnelle Verbreitung und globale Reichweite. Die Verbreitung falscher Informationen wird von den Gegnern der Freiheit absichtlich als Waffe eingesetzt. Sie wird benutzt, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in demokratische und staatliche Institutionen sowie die Medien zu mindern und soziale Spaltung, Ressentiments und Ängste zu verstärken.

Die Kampagne FreedomFightsFake ermutigt Bürgerinnen und Bürger rund um den Globus, sich kritisch mit dem Thema Desinformation auseinanderzusetzen.

Wie können wir erkennen, welche Behauptungen (absichtlich) falsch sind?
Auf welche Weise können wir dem globalen Phänomen der Desinformation begegnen?
Wie steht es um die Medienfreiheit in der Welt und wie können wir sie stärken?

Begeben Sie sich mit uns auf die Suche nach Antworten unter und lassen Sie uns gemeinsam gegen Desinformation vorgehen!

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Die „Infodemie“ in Bangladesch ist gefährlicher als die Pandemie

Die ersten drei bekannten Fälle des neuartigen Coronavirus (COVID-19) wurden in Bangladesch am 8. März 2020 vom Institute of Epidemiology Disease Control and Research (IEDCR) gemeldet. Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnete die Verbreitung von Fake News rund um das Coronavirus als „Infodemie“.

Aufgrund der massiven Nutzung von Internet, Smartphones und sozialen Medien wie Facebook und WhatsApp sind Fehlinformationen und Fake News im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 (Severe acute respiratory syndrome coronavirus 2) viraler als das Virus selbst. Die Bezeichnung „Infodemie“ ist ein informeller Begriff, der die weite und schnelle Verbreitung von Fake News und Fehlinformationen beschreibt. Die mangelnde Medienkompetenz der Menschen in Bangladesch, verstärkt durch Verschwörungstheorien, falsche Daten, Fehlinformationen, Wunderheilmittel, religiöse Diskriminierung und unklare Anweisungen der Regierung, führte zu Chaos und Panik in der Bevölkerung.

Dieser Artikel versucht, den Großteil der Fake News und Fehlinformationen rund um die Coronavirus-Pandemie – die Infodemie in Bangladesch – zu identifizieren, zu kategorisieren und zu entlarven. Das südasiatische FNF-Regionalbüro der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat bereits einen Artikel zu einigen der Falschinformationen über den Ursprung von COVID-19 – den Ursachen, der Prävention, Behandlungsmöglichkeiten und deren Auswirkungen auf Indien – veröffentlicht. Viele davon sind recht ähnlich und kommen auch hier in Bangladesch vor; die Beobachtungen meines Kollegen treffen auch auf uns zu. Das Land durchlebt derzeit infolge der Pandemie eine Wirtschaftskrise. Der Umstand, dass nicht zwischen Fakten und Meinungen unterschieden werden kann, hatte schwerwiegende Auswirkungen auf alle Aspekte des Lebens von nicht oder falsch informierten Bürgern.

Bevor COVID-19 in Bangladesch auftrat

Als China im Dezember 2019 erstmals vom Ausbruch des Virus in Wuhan berichtete, kursierten zahlreiche Gerüchte über dessen Ursprung und Ursachen. Zum Beispiel, dass Chinesen Fledermäuse und andere Tiere und Insekten verspeisen, die im Islam verboten (haram) sind. Oder es wurde behauptet, das Virus sei eine von Bill Gates und seiner Stiftung hergestellte Biowaffe. Bislang ist keine dieser Behauptungen bewiesen. Mehrere Studien kamen zu dem Schluss, dass das Virus höchstwahrscheinlich von Fledermäusen stammt und zunächst auf andere Tiere und von diesen auf Menschen übertragen wurde und dass sich das Virus durch Kontakt von Mensch zu Mensch verbreitet.

Im Fahrwasser zahlreicher Verschwörungstheorien tauchten viele falsche Daten und Informationen darüber auf, warum COVID-19 Bangladesch nicht treffen würde. Eine Behauptung besagte, dass sich das Virus in Bangladesch nicht ausbreiten würde, da es ein tropisches Land mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit ist. Diese Theorie verlor ihre Glaubwürdigkeit angesichts des Ausbruchs der Krankheit in Ländern wie Thailand, Singapur und den Philippinen, in denen ähnliche klimatische Bedingungen herrschen. Einige religiöse Führer begannen auch damit, live zu gehen und Videos und Interviews aufzunehmen und hochzuladen, in denen sie erklärten, dass Bangladesch nicht von Corona heimgesucht werden würde, da es ein frommes islamisches Land sei. Ein Kleriker behauptete, er habe in seinen Träumen ein Treffen mit dem Virus gehabt, bei dem das Virus ihm versicherte, dass es keine „guten Muslime“ töten, sondern nur die Ungläubigen, die sich nicht zum Islam bekennen, zur Strecke bringen werde. Menschen nutzten diese Behauptungen, um ihre eigene Ziele zu verfolgen.

Am 30. Januar 2020 erklärte die WHO den Ausbruch zur „gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite“, es war offensichtlich, dass COVID-19 bald auch Bangladesch treffen würde. Zu diesem Zeitpunkt kamen unbegründete Behauptungen über die Art und Weise wie sich das Virus verbreitet und wer anfälliger für Infektionen ist in Umlauf und in den sozialen Medien wurden Wundermittel propagiert. Es gab sogar Gerüchte, dass Bienen und Moskitos Überträger des Virus und gefährlicher seien als COVID-19-positive Menschen, weil das Virus in Insekten länger verbleibt. Die Menschen begannen zu glauben, dass Kühlräume, Kühlschränke und Fleisch das Virus verbreiten könnten, und begannen, klimatisierte Orte zu meiden.

Dass das Virus nur ältere Menschen infiziert, ist ein Mythos, der stark an Einfluss gewonnen hat. Fakt ist, dass das Virus alle betrifft. Die Fähigkeit des Trägers, die Krankheit zu bekämpfen, hängt vom Zustand des Immunsystems der Person ab. Bald wurde klar, dass viele Träger des Virus keine Symptome zeigen. Dadurch wurde die Wahrung räumlicher Abstände wichtiger denn je. Junge Menschen haben meist ein stärkeres Immunsystem als ältere Menschen, aber sie können das Virus auf ältere Menschen übertragen, ohne es zu merken. Menschen mit einem schwächeren Immunsystem, zugrunde liegenden Gesundheitsproblemen und Begleiterkrankungen sind einem größeren Risiko ausgesetzt, dennoch könen sich Menschen aller Altersgruppen, einschließlich Säuglinge, mit dem Coronavirus anstecken. Auch die irrige Vorstellung, dass COVID-19 nur die Reichen, nicht aber die Armen betrifft, sorgte für Aufsehen.

Ebenso der Falschglaube Sonnenlicht kann das Virus abtöten, UV-Strahlen und die Hitze der Sonne können die Wirkung des Coronavirus neutralisieren. Infolge dieser Meldungen kamen weitere ungebetene Ratschläge und Vorschläge auf, wie z. B. heißes Wasser mit Zitrone, heißes Wasser mit Essig, Honig, Ingwer, Knoblauch, Schwarzkümmel, Nelken und schwarzem Pfeffer oder verschiedene Teesorten zu trinken, um sich vor dem Virus zu schützen. Diese können zwar dazu beitragen, die durch das Virus verursachten Beschwerden ein wenig zu lindern, spielen aber keine Rolle bei der Prävention. Ein bestimmtes Gerücht verbreitete sich wie ein Lauffeuer in ländlichen Gegenden: das Coronavirus könne einen nicht anstecken, wenn man Indisches Wassernabelkraut (Centella Asiatica, in Begali: Thankuni) verspeist. Natürliche Kräuter helfen zwar bei der Verbesserung der Gesundheit und des Immunsystems, aber keines davon kann uns vor dem Virus schützen. Die logische Folge war, dass die Preise für diese sonst alltäglichen Artikel aufgrund der großen Nachfrage stiegen!

Nachdem COVID-19 in Bangladesch auftrat

Die WHO erklärte den COVID-19-Ausbruch am 11. März 2020 zur Pandemie – drei Tage nachdem in Bangladesch die ersten Berichte über Coronavirus-Fälle eingingen. Dies hatte eine weitere Welle von Fake News und Fehlinformationen zur Folge. Geschichten ohne wissenschaftliche Beweise wie Atemtests (z. B. Spirometrie) und Thermoscanner, die Coronaviren angeblich nachweisen können, begannen im Internet aufzutauchen.

Am 18. März 2020 meldete Bangladesch den ersten durch das Coronavirus verursachten Todesfall. Die Regierung verhängte eine landesweite Ausgangssperre vom 23. März bis zum 30. Mai 2020, die später bis zur ersten Juniwoche verlängert wurde. Die Regierung von Bangladesch bezeichnete die Ausgangssperre als „allgemeine Ferien“, was bei der Bevölkerung, die sich der Schwere der Krankheit nicht bewusst war, zu Verwirrung führte. Manch einer nahm die Ausgangssperre zum Anlass, seine Familie und Verwandten zu besuchen, zu heiraten oder sogar Urlaub zu machen!

Auch heute noch tragen die Menschen keine Masken und halten an überfüllten Orten nicht den Mindestabstand ein. Stellungnahmen zum Coronavirus und vage Anweisungen einiger Minister und Regierungsvertreter zum effektiven Umgang mit dem Virus sorgten in den meisten bekannten Zeitungen für Schlagzeilen, halfen der Sache jedoch nicht weiter.

Obwohl von großen Zusammenkünften aus gesellschaftlichen Anlässen abgeraten wurde, öffentliche Verkehrsmittel stillstanden, Unternehmen und Bildungseinrichtungen vorübergehend geschlossen wurden und die Menschen begannen, von zu Hause aus zu arbeiten, stieg die Zahl der neuen positiven Fälle und der Todesfälle weiter an. Darüber hinaus riefen einige religiöse Führer die Menschen erneut dazu auf, an Massengebeten teilzunehmen, um für ein Ende der Pandemie zu beten, und an großen religiösen Versammlungen teilzunehmen, damit das Virus durch göttliches Eingreifen verschwinden würde. Einige von ihnen empfahlen öffentlich religiöse Heilmittel, um die Krankheit zu heilen.

Da sowohl der Impfstoff als auch eine Behandlung für COVID-19 nach wie vor noch in der Entwicklungsphase sind, wurden viele Heilmittel ohne jede wissenschaftliche Grundlage über die sozialen Medien verbreitet. Ein bestimmter Forscher aus Bangladesch behauptete, dass Ethanol-/Methanoldämpfe das Coronavirus töten könne und riet den Menschen, diese Chemikalien zusammen mit Wasser einzunehmen. Ein anderer erklärte, dass eine 3-tägige homöopathische Kur COVID-19 heilen könne. Es folgten weitere bizarre Geschichten: Ein auf YouTube hochgeladenes Video zeigte eine Person, die behauptete, auf der Grundlage eines Traums , in dem sie die Techniken und notwendigen Inhaltsstoffe erfahren habe, einen Impfstoff entwickelt zu haben; auf Facebook ging ein anderes Video viral, in dem eine Person erzählte, es sei ein Säugling geboren worden, der ein Heilmittel gegen das Coronavirus verkündet habe und gleich danach verstorben sei.Viele Ärzte behaupteten, ohne entsprechende Beweise zu haben, dass einige Medikamente und Impfstoffe bei der Behandlung von COVID-19 wirksam und hilfreich seien. Nichts davon wurde bislang nachgewiesen. Unterdessen begannen die Menschen, sich mit diesen Medikamenten einzudecken, und den Apotheken gingen sie aus.

In der Zwischenzeit verbreiteten sich zahlreiche Fehlinformationen, um die Demokratie und die Regierungsführung in Bangladesch zu stören. Es gab Gerüchte über Leichen, die in Flüssen und Meeren entsorgt wurden, echte Daten blieben verdeckt und manipulierte Daten wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Meinungen und Prognosen von Ärzten zur Gesamtzahl der Todesfälle wurden missbraucht, um Unruhe unter der Bevölkerung zu stiften. Erklärungen des Premierministers zu bestimmten Entscheidungen bezüglich des Virus, wurden auf verschiedenen Nachrichtenportalen falsch dargestellt. Darüber hinaus wurden gefälschte Fotos ohne Bezug zu dieser Pandemie verwendet, um kontroverse Geschichten zu kreieren.

Reaktion

Die Regierung von Bangladesch hat über digitale und herkömmliche Plattformen einige Initiativen gestartet, um zuverlässige Nachrichten und Informationen über das Coronavirus zu veröffentlichen. Das Gesundheitsministerium gibt täglich aktuelle Informationen über COVID-19 im Fernsehen bekannt. Permanent laufen Fernsehwerbung, Radiowerbung und automatische Sprachnachrichten auf Mobiltelefonen, um das Bewusstsein für Sicherheitsmaßnahmen zu verbreiten. Websites, Chat-Bots, mobile Anwendungen und Kanäle der sozialen Medien werden ebenfalls genutzt, um aktiv gegen Falschinformationen vorzugehen.

Die Regierung von Bangladesch überwacht die Fake News inzwischen streng. Im Rahmen des Gesetzes zur digitalen Sicherheit aus dem Jahr 2018 werden Aktionen und Maßnahmen ergriffen, um gegen Personen, die durch die Verbreitung von Fake News gegen das Gesetz verstoßen, vorzugehen und sie zu bestrafen. Auch die Abteilung für Cybersicherheit und -kriminalität spielt in dieser Hinsicht eine führende Rolle. Das Informationsministerium gab die Einrichtung einer Arbeitsgruppe bekannt, um die sozialen Medien und verschiedene Fernsehsender auf Gerüchte über COVID-19-Fälle zu überprüfen.

Die Regierung nutzt das Gesetz jedoch auch, um gegen die Redefreiheit vorzugehen, indem sie Journalisten, Akademiker, Ärzte, Aktivisten und Studenten ins Visier nimmt und angreift und diejenigen zum Schweigen bringt, die Bedenken über den Umgang der Regierung mit der Pandemie äußern. Fragen zur Transparenz der Regierung, zur Verantwortlichkeit und zur Offenlegung von Daten werden von der Behörde nicht als gut gemeinte konstruktive Kritik aufgefasst. Stattdessen werden sie als negative Stimmungsmache gegen die Regierungspartei betrachtet. Angesichts der schwachen Gesundheitsinfrastruktur Bangladeschs reagierten viele Menschen mit Unverständnis auf die Entscheidung, dass bis vor Kurzem privaten Krankenhäusern und Labors keine Genehmigung für die Durchführung von Tests erteilt wurde. Die betreffenden Teams setzen das Gesetz nicht ordnungsgemäß ein, um gegen die vorzugehen, die Fake News verbreiten. Vielmehr werden in erster Linie diejenigen verhaftet, die die Regierung zu Recht für ihr Versagen kritisieren, wie Journalisten, Künstler und Karikaturisten.

Die Regierung gab am 25. März ein Rundschreiben heraus, in dem sie 15 Beamte damit beauftragte, jeden Fernsehkanal auf „Gerüchte“ und „Propaganda“ in Bezug auf COVID-19 zu überwachen. Das Rundschreiben wurde später vom Informationsministerium dahingehend ergänzt, dass die Beamten nicht nur die privaten Fernsehsender, sondern auch alle anderen Medien, einschließlich der sozialen Medien, überwachen werden.

Die meisten Falschmeldungen über das Coronavirus nutzen Plattformen der sozialen Medien zur Erstellung, Veröffentlichung und Verbreitung von gefälschten, manipulierten, betrügerischen, irreführenden, im falschen Zusammenhang stehenden sowie satirischen und parodistischen Inhalten. Laut Dr. Abdul Kabil Khan, Assistenzprofessor an der University of Liberal Arts Bangladesch (ULAB), einem ehemaligen Experten für Mobiljournalismus (MOJO) bei Prothom Alo – einer führenden bengalischen Zeitung – „werden Fehlinformationen meist über moderne digitale Kanäle verbreitet, während die traditionellen Rundfunkkanäle hinsichtlich der von ihnen veröffentlichten Informationen vorsichtiger sind. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen Rundfunkmedien Fehlinformationen verbreiten. Aufgrund von Falschinformationen ist es unmöglich, unverzichtbare Verhaltensweisen wie das Abstandwahren und das Tragen einer Maske aufrechtzuerhalten.“

Organisationen wie BDFactCheck, Fact-Watch, Fake News Checker und Management and Resources Development Initiative arbeiten unermüdlich daran, gegen Fake News vorzugehen und Medien- und Informationskompetenz zu vermitteln. Im Rahmen seiner laufenden Bemühungen, die Verbreitung von Fehlinformationen einzudämmen, indem es Storys, einschließlich Fotos und Videos, überprüft und die Qualität und Glaubwürdigkeit von Storys in den Nachrichtenfeeds verbessert, startete Facebook in Bangladesch ein Programm zur Überprüfung von Fakten durch einen Drittanbieter.

Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Lektüre zweier Publikationen der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit – „What Can Be Done to Counter Fake News (Was tun gegen Fake News)“ und „Deepfakes & Disinformation (Medienmanipulationen & Desinformation)“.

Fazit

Laut einem Bericht des Guardian – einer führenden britischen Tageszeitung – haben Forscher herausgefunden, dass Fehlinformationen und Fake News in sozialen Medien bei Ausbrüchen von Infektionskrankheiten Leben kosten können. Ein Großteil der Bevölkerung Bangladeschs kann nicht zwischen Fakten und Falschinformationen unterscheiden. Die meisten Internetnutzer teilen alle Arten von Desinformationen und Gerüchten auf Facebook, YouTube und Online-Nachrichtenportalen, ohne sie mit zuverlässigen Quellen abzugleichen, da sie nicht einmal wissen, wie sie die Informationen überprüfen können. In einer anderen Studie der East Anglia University, die von der Public Health England unterstützt wurde, stellten Forscher fest, dass Bemühungen zur Verbreitung korrekter Informationen über soziale Medien und die Berichtigung von Falschmeldungen Leben retten könnten. Die Regierung sollte ein medienfreundliches Umfeld schaffen, das einen freien Informationsfluss gewährleistet, und die Vermittlung von Medienkompetenz in den Schulen gesetzlich verankern.

Bevor man auf „Teilen“ klickt, sollte man kurz innehalten, die ganze Geschichte anstatt nur der Schlagzeile lesen und glaubwürdige Quellen durchsehen, um Bilder zu authentifizieren und die jeweilige Geschichte zu überprüfen.

Man sollte sich bemühen, den Zweck der Geschichte zu verstehen und dann eine Entscheidung treffen. Nutzer sozialer Medien sollten nur Informationen weitergeben und propagieren, die wahr, authentisch, verifiziert, glaubwürdig und von guter Absicht sind.